Bodybuilding: Trainingsbooster aus den USA

Im Amateursport greifen immer mehr ambitionierte Sportler zu leistungssteigernden Mitteln. Nicht alle Mittel, die es in diesem Bereich gibt sind illegal. So genannte Trainingsbooster gehören in einigen Sportbereichen schon zum festen Spektrum der Nahrungsergänzung.

Booster und Supplements aus den USA

Sind Trainingsbooster – gefährlich oder nützlich?

Viele Menschen, die nicht als Profisportler ihr Geld beziehen, wollen dennoch nach dem normalen Job noch Höchstleistungen im Fitnessstudio oder auf der Laufstrecke erbringen. Was früher der Kaffee oder Espresso war, sind heute die Trainingsbooster, bevorzugt aus Übersee, also z.B. Supplements aus den USA. Viele Anwender dieser neuen Getränke schwören darauf und fühlen sich dadurch kraftvoller, wacher und motivierter.
Vor- und Nachteile von Trainingsboostern

Grundsätzlich sind sogenannte Trainingsbooster ein Nahrungsergänzungsmittel. In der Regel bestehen sie aus einem Pulver, welches in unterschiedlichen Packungsgrößen ausgeliefert wird. Aber auch Tabletten sind für die Booster immer mehr auf dem Vormarsch, da man für diese in den meisten Fällen nicht einmal Wasser benötigt. Die Wirkungen dieser Nahrungsergänzungsmittel sind vielseitig. Zum einen wirken sie natürlich leistungssteigernd, müdigkeitshemmend und stimmungsaufhellend aber auch der Muskelaufbau und der Fettabbau werden dadurch gefördert.
Viele Nutzer haben den Trainingsboostern gegenüber die Einstellung, dass diese ihnen helfen und nicht schaden. Diese Einstellung ist auch grundsätzlich nicht komplett falsch. Trotz der eben aufgezählten Vorteile, die ein solcher Booster bietet, besteht jedoch auch die Gefahr von unerwünschten Nebenwirkungen. Sehr oft befindet sich Kreatin in den Pülverchen. Eine zu hohe Verabreichung von Kreatin kann zu Magenproblemen führen. Ein weiterer Bestandteil ist Koffein. Dieses ist für die Stimmungsaufhellung und die Leistungssteigerung zuständig. Wird jedoch zu viel Koffein eingenommen, ist mit Einschlafproblemen und Schlafstörungen während der Nacht zu rechnen. Durch die ständige Müdigkeit durch zu viel Koffein, wird dann oft mehr Koffein zugeführt. Das ergibt schnell einen Teufelsreis aus dem es nur schwer ein Entkommen gibt.
Suchtanzeichen erkennen

Gerade wenn der Booster bereits zur Gewohnheit geworden ist, ist es wichtig, das eigene Verhalten und die eigenen Gedanken gut zu reflektieren und auf Suchtanzeichen hin zu untersuchen. Haben Sie bereits Gedanken wie: „Ich brauche das jetzt!“ oder „Ohne bekomme ich kein vernünftiges Training hin!“
Bei diesen Anzeichen sollten Sie mit der Einnahme der Booster unter Umständen etwas langsamer machen und ein paar Wochen auf den Booster verzichten. Denn wenn sich der Körper erst an die Wirkung gewöhnt hat, sind höhere Gaben des Boosters, um den gleichen Effekt zu erzielen unumgänglich.
Zu viel Koffein beeinträchtigt den Schlaf

Wie bereits weiter oben angesprochen, können regelmäßige und hohe Gaben von Koffein die Nachtruhe negativ beeinflussen. Viele Nutzer der Booster berichten davon, dass die aufputschende Wirkung der Getränke auch nach dem Training noch anhält und die Sportler nach dem Training oft nicht einschlafen können.
Daher ist für das abendliche Training unter Umständen in Booster ohne Koffein sinnvoll und auch der Gesundheit zuträglich.

Booster ohne Koffein

Viele Nutzer von Boostern mit Koffein, die auf einen ohne umgestiegen sind, berichten, dass die Vorteile, die Sie aus der erhöhten Schlafqualität ziehen, die Vorteile des Boosters bei Weitem überwiegen. Außerdem wird berichtet, dass die anderen Wirkungen, also der erhöhte Focus mehr Fettverbrennung et cetera.
Wird nach einer längeren Abstinenz wieder mal ein Booster mit Koffein eingenommen, leidet nicht automatisch die Schlafqualität darunter. Dies ist erst der Fall, wenn die koffeinhaltigen Booster über eine längere Zeit eingenommen werden.